Vorbereitung
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Das Wetter
Kleidung Gerade, wenn du mit einer oder mehreren Übernachtungen im Freien wandern willst, solltest du das Wetter nie unterschätzen. Hier ist die richtige Kleidung Richter über das Gelingen deiner Tour. Sie darf nicht zu schwer sein, denn fünf Kg rächen sich nach ein paar Stunden Fußmarsch stärker als du denkst. Auch sollte deine Kleidung nicht zu sperrig sein, denn den Platz wirst du ab einer bestimmten Torlänge genau berechnen. Bewährt hat sich immer das „Zwiebelprinzip“. Das bedeutet, dass du lieber mehrere Pullover einpacken solltest, als die „Top – Funktions- Daunen- Jacke. Die mag zwar gut wärmen, nimmt aber deutlich zu viel Platz und du gerätst leicht ins Schwitzen, was nach fünf Tagen wirklich nicht angenehm ist. Und ganz ehrlich: gerade in Deutschland macht so eine überteuerte Jacke wenig Sinn. In kälteren Gefilden ist das natürlich wieder ein ganz anderes Thema. Die Pullover hingegen kannst du mit ein bisschen „Packübung“ wunderbar platzsparend verpacken. Übernachtest du ohne Zelt (unbedingt mal machen), dann packe auf jeden Fall eine Wollmütze ein. Nachts wird es am Kopf empfindlich kalt. Zum korrekten Biwaken, wie wir das übernachten nur im Schlafsack nennen, komme ich gleich noch.
Der größte Fehler ist unter anderem die Hose. Jeans geht schon mal gar nicht. Wird diese mal nass, trocknet diese unterwegs nur schwer. Und glaub mir: Nichts ist lästiger, als nassen Stoff im Rucksack zu tragen. Das wird auf Dauer unglaublich schwer. Investiere lieber etwas mehr Geld in dafür weniger Klamotten und du wirst nichts auszusetzen haben. Auf jeden Fall sollte der Schritt sowie das Gesäß verstärkt sein. Zum einen findet hier die größte Belastung statt, zum anderen kannst du dich so auch auf feuchtes Holz setzten, ohne gleich um eine Blasen Entzündung fürchten zu müssen.
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Sonstige Ausrüstung
Schuhe Angemessene und solide Schuhe sind das wichtigste auf einer längeren Wanderung. Angemessen bedeutet, dass es für unterschiedliche Verwendungszwecke unterschiedliches Schuhwerk gibt. So läufst du im Gebirge am besten mit schweren und festen Wanderschuhen, die im Profil auf Haftung und im Knöchel Bereich auf Stabilität ausgelegt sind. Im Mittelgebirge müssen die Schuhe nicht mehr ganz so schwer und feste sein. Aber auch hier ist es wichtig, dass die Knöchel umschlossen sind, zumindest der untere Teil. Wasserabweisend sollten Schuhe bei jeder Wanderung sein. Für ein gutes Schuhwerk solltest du, wie eigentlich in jede Wanderausrüstung, etwas mehr Geld investieren. Mit einer Summe ab 200 Euro solltest du schon kalkulieren. Bei richtiger Pflege halten diese Schuhe dann aber auch eine gute Zeit lang. Sei dir bewusst, dass die Schuhe dich in unwegsamen Gelände vor schmerzhaften Verletzungen bewahren. Und was bringen dir billige Schuhe vom Aldi, wenn du die Wanderung abbrechen musst, weil du eine Verzerrung hast? Eine Wanderung kostet immerhin immer etwas Geld, zum Beispiel das Zugticket.